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Entspannung - Trainingsprogramm für Autofahrer

 

 

Entspannungsschalter

 

Die Ausgangsidee:

Jeder Mensch hat grundsätzlich die Fähigkeit, zu einer tiefen Entspannung zu kommen. So ist eine Person in der Freizeit und im Garten jemand, der sich entspannt und gelassen, in einem Zustand des Wohlbefindens befindet. Dieselbe Person hat aber auf der Arbeit das Problem, häufig in Hektik und Stress zu verfallen. Bei dem ENTSPANNUNGSSCHALTER wird nun angestrebt, die Fähigkeit für Ruhe und Gelassenheit aus dem Freizeitbereich in die Situationen mit Hektik und Stress zu übertragen. Man betätigt einen Lichtschalter und das Licht geht an. Übertragen auf den Entspannungsschalter: ich stelle mir geistig meinen Entspannungsschalter vor und schon beginnt Entspannung. Dieses innere Kommando nennen wir den Entspannungsschalter.

 

Aufbau des Entspannungsschalters

Als erstes suchen Sie sich ein Erlebnis aus Ihrem Leben, bei dem Sie sich besonders entspannen und wohlfühlen oder sich in der Vergangenheit entspannt und wohlgefühlt haben. Nehmen Sie sich genügend Zeit für die Auswahl.

Welche Situationen habe ich in meinem Leben, in denen ich mich ausgesprochen entspanne und wohlfühle? Wann war ich das letzte Mal besonders entspannt und zufrieden?

Es kann sein, dass Ihnen sofort eine Situation einfällt, die sich deutlich von allen anderen abhebt, ein unvergessliches intensives Erlebnis. Glückwunsch, Sie haben einen Volltreffer gelandet. Meistens ist es jedoch so, dass einem mehrere Situationen in den Sinn kommen. Lassen Sie sich Zeit. Wählen Sie schließlich eine aus.

Sehr selten kommt es vor, dass jemand überhaupt keine Situation einfällt. In diesem Fall denken Sie sich eine Situation von Entspanntsein und Wohlbefinden aus. So wie ein Drehbuchautor sich eine Szene ausdenkt: beeindruckende Natur, wie Strand, Meer, Berge, Paare in liebevoller Harmonie, Kamin- und Kerzenlicht, ruhige warme Farben, bestimmte Musik usw. Also, nehmen Sie, was immer geeignet scheint: die halbe Stunde nach der Arbeit auf Ihrem Balkon oder in Ihrem Garten, das Betrachten des Treibens der Fische in Ihrem Aquarium,  ein schönes Urlaubserlebnis, ein Saunabesuch, die Versenkung in den Anblick von Natur, der Blick in den Sternenhimmel, der Gedanke an einen geliebten Menschen, der Gedanke an ein geliebtes Haustier usw.

 

Dann verstärken Sie Ihre Erinnerung oder Phantasie durch:

... ein Bild taucht auf (Örtlichkeit, Menschen usw.)
Stellen Sie sich die Farben auf angenehme Weise vor, bringen Sie Licht und Strahlen in die Erinnerung.

... Gefühle, Körperempfindungen und Gedanken tauchen auf
Verstärken Sie in Ihrer Vorstellung die aufkommenden Gefühle und Körpererinnerungen. Erschaffen Sie also Gedanken, von denen Sie annehmen, dass sie geeignet sind, die gewünschten Gefühle zu steuern und zu verstärken, z. B. „Ja, das war ein toller Tag, wie wohl habe ich mich da gefühlt… Ruhe, Zufriedenheit…"
Körperempfindungen: Steigern Sie Ihre Vorstellung, z. B. die Wärme der Sonne auf der Haut, die angenehme Kühle einer Brise, die wohlige Mattigkeit nach vorheriger körperlicher Aktivität usw. Wo genau in meinem Körper bildet sich dieses Wohlgefühl ab, und was spüre ich genau?

... Geräusche tauchen auf
Welche Geräusche sind mit der Erinnerung verbunden (Vogelgesang, Windgeräusche, Grillenzirpen, Stimmen, Geräuschpegel, vielleicht hat eine bestimmte Musik eine Rolle gespielt usw.) Hören Sie vor Ihrem geistigen Ohr diese Geräusche in der genau richtigen Lautstärke.

... Gerüche tauchen auf 
Welche Gerüche sind mit der erlebten Situation verbunden? Geruch spielt bei der Erinnerung eine große Rolle. Es ist beinahe unmöglich, nicht in ein intensives Erinnern zu geraten, wenn Sie einem bestimmten Geruch aus Ihrer Vergangenheit erneut begegnen. Falls Sie also in der Lage sind, dass Sie Geruch/Gerüche erinnern, stellen Sie sich diesen Geruch intensiv vor.

... Geschmack taucht auf
Falls Geschmack eine Rolle spielt, so gilt das für Gerüche Gesagte in abgeschwächter Form auch für den Geschmack. Wenn zum Beispiel ein bestimmtes Essen eine Rolle spielte, steigern Sie sich in diesen Geschmack hinein und Sie werden möglicherweise erleben, wie Ihnen das Wasser im Munde zusammenläuft.

... geben Sie der Situation einen Namen - eine Überschrift
Der Name oder die Überschrift sollte am besten aus einem Wort bestehen. Es kann aber auch ein kurzer Satz sein, wenn Ihnen dies besser gefällt (z. B. „Angeln“, „früher Morgen“, „Sommer“, „grüne Wiese“, „Porto“, „Sturm“ usw.). Es muss für Sie so sein, dass zum Beispiel beim Aussprechen dieses Wortes z. B. „Porto“ völlig eindeutig die gemeinte Situation in Ihrem Erleben auftaucht. Die Namensgebung muss so beschaffen sein, dass die gemeinte Situation sofort eindeutig identifiziert ist. Wenn Sie möchten, können Sie dem Wort auch kurze positive Gedanken hinzufügen, zum Beispiel: „Angeln - meine Ruhe und Gelassenheit hängen nur von mir ab.“ Oder: „Porto - Ich kann Ruhe und Entspannung herstellen, wann immer ich möchte.“

In der Regel genügt aber, wie gesagt, ein Wort zu denken. Experimentieren Sie damit, bis Sie die für sich optimale Lösung gefunden haben.

 

Zusammenfassung: Wie Sie einen guten ENTSPANNUNGSSCHALTER aufbauen:

  1. Stellen Sie sich eine Situation aus Ihrer Vergangenheit oder derzeitigen Lebenspraxis vor, die durch Entspannung, Ruhe und Gelassenheit gekennzeichnet ist. Alle Sinne (sehen, hören, schmecken, riechen, fühlen) sind an dieser Vorstellung beteiligt.
  2. Geben Sie der Situation einen Namen, eventuell fügen Sie positive Gedanken hinzu.

 

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